Anschaffung

Kaufpreis

220.000 €

Der Kaufpreis für eine Immobilie oder ein Gründstück wird vom Verkäufer bestimmt. Abhängig von der aktuellen Marktlage und dem Zustand kann es allerdings sinnvoll sein, über den Preis zu verhandln.

Der Kaufpreis, die Kaufnebenkosten, z.B. den Notarkosten, und Renovierungs- und Sanierungsaufwänden bilden zusammen die Anschaffungskosten.

Kaufnebenkosten

26.422 €

Zu den Kaufnebenkosten zählen die Aufwendungen für die Grunderwerbsteuer, die Maklerprovision und die Kosten für Notar und Gebühren für die Grundbucheintragung.

  Maklerkosten 7.722 €
+ Notarkosten 4.400 €
+ Grunderwerbsteuer 14.300 €
+ Gutachterkosten u.a. 2.500 €
= Kaufnebenkosten 26.422 €

Anschaffungskosten

257.922 €

Die Anschaffungskosten beinhalten den Kaufpreis, die Kaufnebenkosten, Renovierungs- und Modernisierungskosten und ggf. weitere Kosten.

Sie bilden die Basis für die Eigenkapital- und Renditeberechnung sowie für die steuerliche Abschreibung des Gebäudeanteils.

  Kaufpreis 220.000 €
+ Kaufnebenkosten 26.422 €
+ Bau- u. Sanierungskosten bei Anschaff. 11.500 €
= Anschaffungskosten 257.922 €

Preis pro m²

2.619 €

Der Kaufpreis pro m² Wohnfläche ist für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wichtig.

Er ergibt sich aus dem Kaufpreis dividiert durch die Wohnfläche und erlaubt einen direkten Vergleich mit Marktpreisen sowie anderen Objekten.

  Kaufpreis 220.000 €
/ Wohnfläche 84,00 m²
= Preis pro m² 2.619 €

initiale Bau- u. Sanierungskosten

8.000 €

Hierunter fallen alle Aufwändungen/Kosten, die innerhalb einer Frist von einem Jahr nach Kauf des Objekts anfallen. Die Kosten werden den Anschaffungskosten zugeschrieben.

Da sie steuerlich den Anschaffungskosten zugerechnet werden, erhöhen sie die AfA-Basis und können damit langfristig die Steuerlast senken.

  Baukosten (Herstellungskosten) 0 €
+ Kosten für Modernisierung 10.000 €
= initiale Bau- u. Sanierungskosten 8.000 €

Bau- & Instandhaltungskosten

11.500 €

Dies sind die Summe aller Kosten für Bau-, Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen.

Diese Kosten sind relevant für die Bewertung der Gesamtinvestition und können je nach Art der Maßnahme steuerlich als Werbungskosten oder als Abschreibung geltend gemacht werden.

  Renovierungskosten 1.500 €
+ Kosten für Modernisierung 10.000 €
+ Baukosten (Herstellungskosten) 0 €
= Bau- & Instandhaltungskosten 11.500 €

Kosten für Modernisierung

10.000 €

Im Gegensatz zur Renovierung werden hier Kosten angegeben, die durch Modernisierung/Sanierung des Gebäudes anfallen, z.B. Dachdämmung, Umrüsten der Heizungsanlage.

Die kumulierten Modernisierungskosten geben einen Überblick über die gesamten wertsteigernden Investitionen und fließen in die Berechnung des kalkulatorischen Objektwerts ein.

Pacht im Jahr

0 €

Die Pacht, z.B. Erbpacht, wird für die Nutzung des Grundstücks vom Eigentümer erhoben.

Die Aufwände für die Pacht können nicht auf die Mieter umgelegt werden und mindern damit dauerhaft den Netto-Cashflow des Investments.

kalk. Objektwert

246.135 €

Dieser Wert gibt einen groben Richtwert, wieviel das Objekt bei Wiederverkauf erlösen könnte. Zu dem unrsprünglichen Kaufpreis werden die Wertentwicklung durch z.B. Inflation und die Wertschöpfung durch Bau- und Modernisierungsmaßnahmen hinzugerechnet

  Kaufpreis 220.000 €
  voraussichtl. Wertsteigerung gesamt 18.135 €
  Wertsteigerung durch Modernisierung 8.000 €
= kalk. Objektwert 246.135 €

Investitionsvolumen

257.922 €

Das Investitionsvolumen beinhaltet alle Kosten zum Erwerb und Sanierung der Immobile

Berücksichtigt werden auch Sanierungsaufwände im laufe der Nutzung

  Kaufpreis 220.000 €
+ Kaufnebenkosten 26.422 €
+ Bau- & Instandhaltungskosten 11.500 €
= Investitionsvolumen 257.922 €

Finanzierung

Darlehensumme

210.000 €

Die Dahrlehenssumme ist mit dem Kreditzins maßgebend für die monatliche Belastung. Wird die Immobilie vermietet, kann es sinnvoll sein eine hohen Anteil der Immobilie zu finanzieren.

Fremdkapital

210.000 €

Als Fremdkapital bezeichnet man die Darlehensschuld bei Banken.

Ein hoher Fremdkapital-Anteil hat Vorteile ("Hebelwirkung"), bringt aber Risiken für die Zukunft mit sich

Eigenkapitaleinsatz

47.922 €

Das eingebrachte Kapital wird berechnet aus den gesamten Anschaffungskosten abzüglich des Bankdarlehens (Fremdkapital)

Im weiteren Verlauf werden Sondertilgungen und Sanierungskosten mit einbezogen.

  Anschaffungskosten 257.922 €
- Darlehensumme 210.000 €
- Zuschuss bei Unterdeckung (Cashflow) 0 €
= Eigenkapitaleinsatz 47.922 €

Sollzins (Nominalzins)

2,98 %

Der Nominalzinssatz oder auch Sollzins wird von der Bank bestimmt und ist der Wert für die Jahrsverzinsung der Darlehenssumme.

Die monatlche Rückzahlung und die Aufteilung des Zins auf 12 Monate bewirkt rechnerisch in der Summe der Zinszahlungen einen etwas höheren Wert (Effektiv-Zins).

Effekt. Jahreszins

3,02 %

Aus der monatlichen Rückzahlung des Kredites ergeben sich im Bezug auf den Nominalzins Nebeneffekte, die im effektiven Jahreszins berücksichtigt sind.

Der Effektivzins liegt stets etwas über dem Nominalzins und erlaubt einen fairen Vergleich verschiedener Kreditangebote.

Kreditrate

12.000 €

Die Kreditrate enthält den Zins- und den Tilgungsbetrag und bleibt üblicherweise bei einem Annuitätendarlehen über die gesamte Vertragslaufzeit gleich.

  Kreditrate 12.000 €
= Kreditrate 12.000 €

jährl. Kreditrate

12.000 €

Die jährliche Kreditrate ergibt sich aus 12 monatlichen Raten und umfasst Zins- und Tilgungsanteile.

Sie ist eine hilfreiche Größe um die jährliche Belastung durch Kreditverpflichtungen im Überblick zu behalten.

  jährl. Kreditrate 12.000 €
= jährl. Kreditrate 12.000 €

∑ Kreditraten

48.000 €

Die Summe aller Kreditraten bis zum gegebenen Zeitpunkt enthält alle Zins- und Tilgungsbeträge.

Dieser kumulierte Wert zeigt die Gesamtzahlungen an die Bank und ergibt zusammen mit der Restschuld die vollständigen Finanzierungskosten.

Zinsen

5.635,25 €

Betrag der Zinsen der Kreditrate.

Der Zinsanteil sinkt bei einem Annuitätendarlehen mit jeder Rate, da er stets auf die verbleibende Restschuld berechnet wird.

  Zinsen 5.635,25 €
= Zinsen 5.635,25 €

∑ Zinsen

23.639 €

Betrag aller bisher gezahlten Kreditzinsen.

Die kumulierten Zinsen zeigen, wie hoch die Gesamtfinanzierungskosten bis zum jeweiligen Zeitpunkt sind, und sind ein wichtiger Faktor bei der Bewertung der Wirtschaftlichkeit des Investments.

Tilgung

6.364,75 €

Betrag der Tilgung der Kreditrate.

Dieser Betrag reduziert die Restschuld direkt und erhöht damit das aufgebaute Eigenkapital; er steigt bei einem Annuitätendarlehen monatlich leicht an.

  Tilgung 6.364,75 €
= Tilgung 6.364,75 €

∑ Tilgung

24.361 €

Betrag aller bisher gezahlten Tilgungsbeträge.

Der kumulierte Tilgungsbetrag entspricht der Reduktion der ursprünglichen Darlehenssumme und zeigt damit direkt, wie viel Eigenkapital durch die Kredittilgung aufgebaut wurde.

Sondertilgung

0 €

Sondertilgungen reduzieren die Restschuld außerplanmäßig und verkürzen damit die Gesamtlaufzeit des Kredits sowie die Summe der zu zahlenden Zinsen.

Rückzahlungszeitraum

24 J. 10 M.

Der Rückzahlungszeitraum ist bei einem Annuitätendarlehen abhängig vom Kreditzinssatz und der Ratenhöhe.

Die Kreditvertragslaufzeit bzw. Zinsbindung ist in der Regel deutlich kürzer als der Rückzahlungszeitraum.

Nach Ablauf des Kreditvertrags muss wahrscheinlich eine Anschlussfinanzierung erfolgen, die überlicherweise andere Zinssätze bedeutet.

Eine Anschlussfinanzierung verändert darum üblicherweise die Vertragslaufzeit.

Restschuld

185.639 €

Die Restschuld ergibt sich aus der Kreditsumme abzüglich der gezahlten Tilgungsbeträge inkl. Sondertilgungen.

Restschuld nach 10 J

109.430 €

Die Restschuld nach 10 Jahren ist relevant, wenn z.B. ein Verkauf des Objektes nach 10 Jahren geplant ist.

Restschuld nach Ende d. Zinsbindung

52.382 €

Restschuld nach Ende der Zinsbindung.

Dieser Wert ist entscheidend für die Planung einer Anschlussfinanzierung: Je höher die Restschuld, desto stärker wirken sich veränderte Zinssätze auf die künftige monatliche Rate aus.

Zinsrisiko-Faktor

0,41

Die Kennzahl zeigt die Auswirkungen bei einer Veränderung des Darlehenszins nach Ende der Zinsbindung

Es wird angenommen, dass die Zinsen für eine Anschlussfinanzierung bei einem Referenzwert von 5% liegen.

Wie hoch ist unter Berücksichtigung der Tilgung dann die Zinslast?

Beispiel:

Sie schließen einen Kredit über 200.000€ zu einem Zinssatz von 3% ab. Sie vereinbaren einen Laufzeit von 10 Jahren

In diesem Beispiel sind nach Ablauf des Kredit-Vertrags 100.000€ getilgt. Es bleibt also eine Restschuld von 100.000€ die wieder finanziert werden muss.

Rechnung:

Zinshöhe zu Beginn der Finanzierung: (200.000 * 3%) = 6.000€

Zinshöhe zu Beginn der Anschlussfinanzierung: (100.000 * 5%) = 5.000€

Zinsrisiko = 5.000 / 6.000 = 0,83..

Fazit:

Der Wert liegt unter 1: Auch wenn der Zinssatz auf 5% steigen sollte. würde keine höhere Zinsbelastung entstehen.

  Zinsbetrag am Ende der Zinsbindung 130,08
/ Referenz-Zinsbetrag am Ende der Zinsbindung 214,64
= Zinsrisiko-Faktor 0,41

Zinsbetrag am Ende der Zinsbindung

130,08

Der Zinsbetrag am Ende der Zinsbindung gibt an, wie hoch die jährlichen Zinskosten zum Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung sein werden.

Dieser Wert ist wichtig für die Planung der Anschlussfinanzierung: Er zeigt die zu erwartende Zinslast nach Ablauf der aktuellen Zinsbindungsfrist auf Basis der dann verbleibenden Restschuld.

Referenz-Zinsbetrag am Ende der Zinsbindung

214,64

Der Zinsbetrag am Ende der Zinsbindung gibt an, wie hoch die jährlichen Zinskosten zum Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung sein werden.

Dieser Referenzwert basiert auf einem angenommenen Zinssatz und dient als Vergleichsmaßstab, um das Zinsänderungsrisiko der Anschlussfinanzierung einzuschätzen.

Laufende Kosten

14.160 €

Laufende Kosten fallen die dauerhaft regelmäßig an und enthalten z.B. nicht umlagefähige Kosten, aber auch Kosten für ein Darlehen.

Sie sind maßgebend für den monatlichen Cashflow und zeigen, wie hoch die Gesamtbelastung aus Betrieb und Finanzierung ist.

  Kreditrate 12.000 €
+ Rücklage. f. Instandh. 1.200 €
+ nicht umlagefäh. Kosten 960 €
+ Pacht im Jahr 0 €
= Laufende Kosten 14.160 €

Rücklage. f. Instandh.

1.200 €

Es ist sinnvoll Rücklagen zur Deckung von zukünftigen Instandhaltungsaufwänden zu bilden.

Es wird in der Berechnung angenommen, dass die Rücklagen über den Zeitverlauf vollständig verwendet werden.

Eigenkapital (Bank)

18.000 €

Diese Kennzahl zeigt, wieviel Prozent des Kaufpreises Sie mit Ihrem Eigenkapital finanzieren.

Ein zu geringer Eigenkapitalanteil kann die Kreditvergabe erschweren oder zu ungünstigeren Kreditkonditionen führen; Banken fordern in der Regel mindestens 10–20 % Eigenkapital.

  Kaufpreis 220.000 €
+ initiale Bau- u. Sanierungskosten 8.000 €
- Darlehensumme 210.000 €
= Eigenkapital (Bank) 18.000 €

Eigenkapitalanteil (Bank)

8,18 %

Diese Kennzahl zeigt, wieviel Prozent des Kaufpreises Sie mit Ihrem Eigenkapital finanzieren.

Als Faustregel gilt: Je höher der Eigenkapitalanteil, desto besser die Kreditkonditionen und desto geringer das Finanzierungsrisiko.

  Eigenkapital (Bank) 18.000 €
/ Kaufpreis 220.000 €
= Eigenkapitalanteil (Bank) 8,18 %

Eigenkapital

47.922 €

Das selbst eingebrachte Kapital. Es wird berechnet aus den gesamten Anschaffungskosten abzüglich des Bankdarlehens (Fremdkapital)

  Anschaffungskosten 257.922 €
- Darlehensumme 210.000 €
= Eigenkapital 47.922 €

Vermietung

Brutto-Kaltmiete

15.000 €

Die Brutto-Kaltmiete wird vom Mieter ausschließlich für die Nutzung der Immobilie bezahlt. Die Brutto-Kaltmiete beinhaltet keine Nebenkosten, wie Heizkosten oder Hausgeld.

Sie ist die Ausgangsgröße für die Renditeberechnung und bildet die Basis für eventuelle Mietanpassungen durch einen Mietindex.

  Brutto-Kaltmiete 15.000 €
= Brutto-Kaltmiete 15.000 €

Brutto-Kaltmiete pro m²

14,88 €

Brutto-Kaltmiete je m².

Dieser Wert ergibt sich aus der monatlichen Brutto-Kaltmiete dividiert durch die Wohnfläche und ermöglicht einen Vergleich mit dem lokalen Mietspiegel.

  Brutto-Kaltmiete 15.000 €
/ Preis pro m² 2.619 €
= Brutto-Kaltmiete pro m² 14,88 €

Brutto-Mieteinnahmen

15.000 €

Die Brutto-Mieteinnahmen beinhalten neben der ürpsrüglich vereinbarten Kaltmiete die Mietanpassungen durch eine etwaige Index-Miete abzüglich der Verluste durch Mietausfall.

  Brutto-Mieteinnahmen 15.000 €
= Brutto-Mieteinnahmen 15.000 €

Netto-Mieteinnahmen

12.840 €

Bei den Netto-Mieteinnahmen werden zur Brutto-Kaltmiete auch die nicht umlagefähigen Kosten, beispielsweise Kosten für die Hausverwaltung, berücksichtigt. Außerdem werden Rücklagen und Verluste durch Mietausfall abgezogen.

Dieser Wert ist aussagekräftiger als die Bruttomiete, da er die tatsächlich verbleibenden Einnahmen nach Abzug aller nicht weiterzugebenden Kosten widerspiegelt.

  Brutto-Mieteinnahmen 15.000 €
- nicht umlagefäh. Kosten 960 €
- Rücklage. f. Instandh. 1.200 €
- Verlust durch Mietausfall 0 €
= Netto-Mieteinnahmen 12.840 €

Verlust durch Mietausfall

0 €

Im Laufen der Jahre wird es Situationen geben, in denen das Objekt nicht zu 100% vermietet werden kann. Ursachen sind beispielsweise Mietminderung durch Mängel bzw. Sanierung oder Kurzeitiger Leerstand zwischen einem Mieterwechsel

  Verlust durch Mietausfall 0 €
= Verlust durch Mietausfall 0 €

Rücklagen u. sonstige Kosten

2.160 €

Dieser Betrag beinhaltet Rücklagen und andere nicht umlagefähige Kosten.

Regelmäßige Rücklagen für Instandhaltung und unvorhergesehene Reparaturen sind wichtig, um größere Ausgaben ohne Liquiditätsengpass bewältigen zu können.

  Rücklage. f. Instandh. 1.200 €
+ nicht umlagefäh. Kosten 960 €
= Rücklagen u. sonstige Kosten 2.160 €

∑ Rückl. f. Instandhaltung

4.800 €

Summe aller bisher getätigten Rücklagen zur Deckung der zukünftigen Instandhaltungskosten.

Dieser Wert zeigt, wie viel Kapital über den betrachteten Zeitraum insgesamt für Instandhaltung zurückgelegt wurde, und hilft bei der Beurteilung der langfristigen Kostentragfähigkeit.

Mieteinnahmen

15.000 €

Die Mieteinnahmen beinhalten die Brutto-Kaltmiete und die Nebenkosten.

Sie bilden zusammen mit den laufenden Kosten die Grundlage für die Cashflow-Berechnung und das steuerliche Ergebnis aus Vermietung und Verpachtung.

  Mieteinnahmen 15.000 €
= Mieteinnahmen 15.000 €

Mietindex-Rate

0,00 %

Die Brutto-Kaltmiete darf in Deutschland an die Inflationsentwicklung gekoppelt werden (Index-Miete). Ist dies im Mietvertrag vereinbart, darf die Miete einmal jährlich angepasst werden. Der dafür maßgebende Verbraucherpreisindex (VPI) wird vom statistischen Bundesamt veröffentlicht.

Ist die Option Mietindex gesetzt, wird in der Berechnung jährlich eine Mietanpassung entsprechende dem VPI mit einkalkuliert, Für zurückliegende Jahre wird für jedes Kalenderjahr der in diesem Jahr gültige durchschnittlicher VPI verwednet. Für zukünftige Jahr wird ein Standard-Wert von 2% verwendet.

Aktivieren Sie diese Option, wenn sie eine Index-Miete vereinbart haben, oder die Inflationseffekte berücksichtigen wollen.

Mietindex-Rate kumuliert

0,00 %

Die Brutto-Kaltmiete darf in Deutschland an die Inflationsentwicklung gekoppelt werden (Index-Miete). Ist dies im Mietvertrag vereinbart, darf die Miete einmal jährlich angepasst werden. Der dafür maßgebende Verbraucherpreisindex (VPI) wird vom statistischen Bundesamt veröffentlicht.

Ist die Option Mietindex gesetzt, wird in der Berechnung jährlich eine Mietanpassung entsprechende dem VPI mit einkalkuliert, Für zurückliegende Jahre wird für jedes Kalenderjahr der in diesem Jahr gültige durchschnittlicher VPI verwednet. Für zukünftige Jahr wird ein Standard-Wert von 2% verwendet.

Aktivieren Sie diese Option, wenn sie eine Index-Miete vereinbart haben, oder die Inflationseffekte berücksichtigen wollen.

Mietpreissteigerung Betrag (Miet-Index)

0 €

Die Brutto-Kaltmiete darf in Deutschland an die Inflationsentwicklung gekoppelt werden (Index-Miete). Ist dies im Mietvertrag vereinbart, darf die Miete einmal jährlich angepasst werden. Der dafür maßgebende Verbraucherpreisindex (VPI) wird vom statistischen Bundesamt veröffentlicht.

Ist die Option Mietindex gesetzt, wird in der Berechnung jährlich eine Mietanpassung entsprechende dem VPI mit einkalkuliert, Für zurückliegende Jahre wird für jedes Kalenderjahr der in diesem Jahr gültige durchschnittlicher VPI verwednet. Für zukünftige Jahr wird ein Standard-Wert von 2% verwendet.

Aktivieren Sie diese Option, wenn sie eine Index-Miete vereinbart haben, oder die Inflationseffekte berücksichtigen wollen.

∑ Mietpreissteigerung Betrag (Miet-Index)

0 €

Summe der gesamten Mietpreissteigerung über den Zeitverlauf.

Dieser kumulierte Wert zeigt, um wie viel die jährlichen Mieteinnahmen durch die Indexanpassungen insgesamt gestiegen sind und verdeutlicht den Inflationsschutz einer Index-Miete.

Wirtschaftlichkeit

Cashflow

840 €

Der Cashflow ist ein Betrag, der zum Ende des Monats/Jahres nach Abzug aller Kosten übrig bleibt (Überschuss), bzw. noch zugezahlt werden muss (Unterdeckung). Der Cashflow sollte zumindest in absehbar positiv sein.

  Brutto-Mieteinnahmen 15.000 €
- Laufende Kosten 14.160 €
= Cashflow 840 €

mtl. Cashflow

70 €

Der monatliche Cashflow ist der Betrag, der nach Abzug aller laufenden Kosten von den Mieteinnahmen übrig bleibt oder noch zugezahlt werden muss.

Ein negativer Cashflow bedeutet, dass Sie monatlich einen Betrag zuschießen müssen; dieser sollte langfristig positiv sein oder zumindest planbar gedeckt werden können.

  Cashflow 840 €
= mtl. Cashflow 70 €

∑ Cashflow

1.560 €

Der Cashflow ist eine Kennzahl über den monatlichen Gewinn/Verlust vor Steuern.

Die kumulierte Summe zeigt, wie viel Kapital über den gesamten bisherigen Zeitraum erwirtschaftet wurde oder als Zuschuss aufgewendet werden musste.

  ∑ Brutto-Kaltmiete 58.200 €
  ∑ Kreditraten 48.000 €
= ∑ Cashflow 1.560 €

Brutto-Rendite

6,77 %

Diese Kennzahl zeigt das Verhältnis zwischen Kaufsumme und Brutto-Kaltmiete. Nicht berücksichtigt werden allerdings die Finanzierung und andere Kosten.

Sie berechnet sich als: (Jahres-Bruttokaltmiete / Kaufpreis) × 100. Ein höherer Wert deutet auf ein günstigeres Preis-Miete-Verhältnis hin, sollte aber immer zusammen mit der Netto-Rendite betrachtet werden.

  Brutto-Kaltmiete 15.000 €
/ Anschaffungskosten 257.922 €
= Brutto-Rendite 6,77 %

Netto-Rendite

5,84 %

Bei der Netto-Rendite werden im Gegensatz zur Brutto-Miete die gesamten Anschaffungskosten berücksichtigt zu den Netto-Mieteinnahmen ins Verhältnis gesetzt.

  Netto-Mieteinnahmen 12.840 €
/ Anschaffungskosten 257.922 €
= Netto-Rendite 5,84 %

Kapitalertrag

7.205 €

Der Kapitalertrag ergibt sich aus dem Cashflow, also die monatlichen Einnahmen, bzw. Ausgaben und der Tilgung des Darlehens.

  Cashflow 840 €
+ Tilgung 6.364,75 €
+ voraussichtl. Wertsteigerung gesamt 18.135 €
= Kapitalertrag 7.205 €

∑ Kapitalertrag

25.921 €

Der Kapitalertrag ergibt sich aus dem Cashflow, also die monatlichen Einnahmen, bzw. Ausgaben und der Tilgung des Darlehens.

Der kumulierte Kapitalertrag gibt an, wie viel Vermögen bis zum jeweiligen Zeitpunkt durch das Investment aufgebaut wurde.

  ∑ Tilgung 24.361 €
+ ∑ Cashflow 1.560 €
= ∑ Kapitalertrag 25.921 €

Progn. Kapitalertrag nach 10 J.

128.050 €

Der prognostizierte Kapitalertrag nach 10 Jahren ist eine Kennzahl, die relevant wird, wenn die Überlegung besteht, das Objekt nach 10 Jahren wieder zu veräußern.

Der theoretische Wert wird aus der Tilgung des Dahrlehens und der möglichen Wertentwicklung des Objekts in diesem Zeitraum berechnet. Zusätzlich wird der positive oder negative Cashflow einbezogen. Der Wert dient der Orientierung, ob die Veräußerung sich für Sie dann schon lohnen könnte.

Kapitalertrag pro m²

86 €

Der Kapitalertrag pro Quadratmeter Wohnfläche ist eine Kennzahl, die es ermöglicht, die Wirtschaftlichkeit von Immobilien unterschiedlicher Größe zu vergleichen.

Er ergibt sich aus dem kumulierten Kapitalertrag dividiert durch die Wohnfläche und eignet sich besonders für den Vergleich verschiedener Investitionsobjekte.

  Kapitalertrag 7.205 €
/ Preis pro m² 2.619 €
= Kapitalertrag pro m² 86 €

Eigenkapital-Rendite (brutto)

31,09 %

Die Brutto-Eigenkapitalrendite ergibt sich aus dem eingesetzten Eigenkapital und dem Mietzins.

Dieser Wert wird maßgeblich beeinflusst vom Ertrag des eigesetzten Fremdkapitals ("Hebelwirkung").

  Brutto-Mieteinnahmen 15.000 €
/ Eigenkapitaleinsatz 47.922 €
= Eigenkapital-Rendite (brutto) 31,09 %

Eigenkapital-Rendite (netto)

14,76 %

Die Netto-Eigenkapitalrendite ergibt sich aus dem eingesetzten Eigenkapital und dem Kapitalertrag.

Dieser Wert wird maßgeblich beeinflusst vom Ertrag des eigesetzten Fremdkapitals ("Hebelwirkung").

Nicht berücksichtigt sind steuerliche Effekte.

  Kapitalertrag 7.205 €
/ Eigenkapitaleinsatz 47.922 €
= Eigenkapital-Rendite (netto) 14,76 %

Anteil Eigenkapital (%)

18,58 %

Diese Kennzahl, zeigt in welchem Verhältnis das von Ihnen eingebrachte Kapital zum Fremdkapital, also der Finanzierung der Bank steht.

Dieser Wert ist wichtig, denn ein zu geringer Eigenkapitalanteil kann Risiken mit sich bringen. Ein zu hoher Eigenkapitalanteil verringert widerum die Eigenkapitalredite, also den Ertrag je investiertem Euro.

  Eigenkapital 47.922 €
/ Anschaffungskosten 257.922 €
= Anteil Eigenkapital (%) 18,58 %

Amortisationsdauer (Eigenkapital)

7 J. 8 M.

Diese Kennzahl gibt Auskunft darüber, in welchem Zeitraum das eingesetzte Kapital (Eigenkapital) wieder erwirtschaftet ist.

Je kürzer die Amortisationsdauer, desto schneller arbeitet das eingesetzte Eigenkapital für Sie; sie wird aus dem kumulierten Kapitalertrag im Verhältnis zum eingesetzten Eigenkapital ermittelt.

Kapitalentwicklung

14.574 €

Die Kapitalentwicklung ergibt sich aus den erwirtschafteten Gewinnen und beinhaltet die Tilgung des Darlehens, der eingebrachte Eigenanteil abzüglich der Kaufnebenkosten

  voraussichtl. Wertsteigerung gesamt 18.135 €
+ ∑ Tilgung 24.361 €
- INSTANDHALTUNG_ERHALTUNGSKOSTEN_SUM 8.500 €
- Kaufnebenkosten 26.422 €
= Kapitalentwicklung 14.574 €

Kapitalentwicklung (netto)

32.574 €

Die Netto-Kapitalentwicklung ergibt sich aus den erwirtschafteten Gewinnen und beinhaltet die Tilgung des Darlehens, der eingebrachte Eigenanteil abzüglich der Kaufnebenkosten und Steuern.

Sie zeigt, wie sich das tatsächlich aufgebaute Netto-Vermögen unter Berücksichtigung steuerlicher Effekte entwickelt.

  Eigenkapital (Bank) 18.000 €
+ Kapitalentwicklung 14.574 €
= Kapitalentwicklung (netto) 32.574 €

Steuern

steuerl. Gebäudewert

176.000 €

Das Finanzamt unterscheidet zwischen dem Wert des Grundstücks und dem Gebäudewert. Das Finanzamt geht davon aus, dass das Gebäude sich über den Verlauf der Nutzung abnutzt. Diese steuerliche Abnutzung kann im Fall der Vermietung als Verlust abgeschrieben werden (AfA).

Der Gebäudewert ergibt sich aus dem Kaufpreis multipliziert mit dem eingestellten Gebäudewertanteil und bildet die Bemessungsgrundlage für die jährliche Abschreibung.

  Kaufpreis 220.000 €
* Wertanteil des Gebäudes 80,00 %
= steuerl. Gebäudewert 176.000 €

Steuerl. Gewinn / Verlust (-)

2.556 €

Aus den steuerlich zu brücksichtigenden Einnahmen und Kosten ergibt sich ein Gewinn oder Verlust.

Der Ergebnis wirkt sich positiv oder negative auf die Steuerlast aus.

  Brutto-Mieteinnahmen 15.000 €
- steuerl. Kosten 12.344 €
= Steuerl. Gewinn / Verlust (-) 2.556 €

steuerl. Kosten

12.344 €

Bei der Steuererklärung/Bilanz können einige Kosten/Beträge als Verluste angegeben werden.

Die Verluste mindern die Gewinne aus der Vermietung und damit die Steuerlast.

Es werden die Abschreibung der Immobilie und die Kreditzinsen berücksichtigt.

Andere individuelle Aufwendungen bleiben hier unberücksichtigt.

  jährl. Abschreibung 4.248 €
+ Zinsen 5.635,25 €
+ nicht umlagefäh. Kosten 960 €
+ INSTANDHALTUNG_ERHALTUNGSKOSTEN_SUM 8.500 €
= steuerl. Kosten 12.344 €

steuerl. Anschaffungskosten des Gebäudes zur Abschreibung

212.422 €

Das Finanzamt berücksichtigt bei der Abschreibung der Immobilie neben dem Gebäudewert auch anschaffungsnahe Bau- und Sanierungskosten.

Dieser steuerliche Wert bildet die vollständige Bemessungsgrundlage für die AfA und sollte möglichst genau ermittelt werden, da er die jährliche steuerliche Entlastung über die gesamte Abschreibungsdauer bestimmt.

  steuerl. Gebäudewert 176.000 €
+ Kaufnebenkosten 26.422 €
+ Baukosten (Herstellungskosten) 0 €
+ Kosten für Modernisierung 10.000 €
= steuerl. Anschaffungskosten des Gebäudes zur Abschreibung 212.422 €

jährl. Abschreibung

4.248 €

Gesamtbetrag der von der Steuer für die Abschreibung des Gebäudes abgeschrieben werden kann.

Er ergibt sich aus dem steuerlichen Gebäudewert multipliziert mit dem AfA-Satz (2 % bzw. 2,5 % bei Altbauten vor 1925) und kann bei vermieteten Immobilien jährlich als Werbungskosten geltend gemacht werden.

  steuerl. Anschaffungskosten des Gebäudes zur Abschreibung 212.422 €
* Abschreibung (AfA) 2,00 %
= jährl. Abschreibung 4.248 €